Orthodox · † 1434
Seliger Maximus, Narr in Christo, Wundertäter von Moskau
Gedenktag: 24. November (11. November (alter Stil))
Leben
Maxim von Moskau war ein „Narr in Christo“, ein Asket, der den Anschein der Torheit annahm. Von seinem Leben ist wenig bekannt außer dem, was die Überlieferung bewahrt: Er ging fast nackt durch die Straßen Moskaus, in Kälte und Hitze, und hielt viele Kaufleute von unredlichen Geschäften ab. Ihm werden Aussprüche zugeschrieben wie „Mag der Winter auch grausam sein, das Paradies ist süß“.
Er lebte in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, in einer schweren Zeit der Tatarenherrschaft, des Hungers und der Pest. Er starb am 11. November 1433 (einige Quellen sagen 1434) und wurde bei der Kirche der heiligen Boris und Gleb in der Warwarka-Straße begraben. Seine Reliquien wurden 1547 und erneut 1698 gefunden; nach einem Brand 1737 wurden die erhaltenen Reliquien 1768 in die Kirche zurückgebracht, die seinen Namen trägt.
Orte
- Sterbeort: Moskau
Kurz in eigenen Worten nacherzählt nach: die Heiligenleben des hl. Dimitri von Rostow (1902–1916).
Die Gedenktage des Tages: Ponomar (ponomar.net), CC BY-SA 3.0.
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