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Die Bibel in der Kunst › Matthäus

Der Einzug in Jerusalem, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · Matthäus

Der Einzug in Jerusalem

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

Die Signatur des Stechers unten rechts ist in diesem Exemplar teilweise abgeschnitten. Doré lässt den Zug auf die Stadt zuziehen: links Mauern und Türme, rechts hohe Palmen, und die Menge füllt die untere Hälfte des Blattes.

Jesus reitet mit Heiligenschein auf einer Eselin; ein Füllen geht nebenher. Menschen schwenken Palmzweige, werfen Zweige auf den Weg, knien und neigen sich bis zur Erde und strecken die Arme nach ihm aus. Zuschauer drängen sich oben auf den Mauern.

Aus dem Text

  • „und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf“ (Matthäus 21,7)
  • „die andern hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg“ (Matthäus 21,8)
  • „Hosianna dem Sohn Davids!“ (Matthäus 21,9)

Vom Künstler

  • Palmen und Palmwedel; Matthäus sagt nur „Zweige von den Bäumen“, während Johannes von Palmenzweigen spricht (Johannes 12,13)
  • Menschen, die vor ihm knien und sich bis zur Erde neigen
  • Mauern und viereckige Türme wie bei einer mittelalterlichen Stadt

Details

Jesus

Er reitet auf der Eselin, ein Heiligenschein um seinen Kopf.

Das Füllen

Ein junger Esel geht neben dem, auf dem er reitet.

Palmwedel

Menschen in der Menge heben Palmzweige empor.

Die Mauern

Zuschauer säumen die Krone der Stadtmauern.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.