Der Prophet sitzt verhüllt auf einem Felsen, den Kopf gesenkt.
Die Bibel in der Kunst · Jesaja
Jesaja
Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau
H. Pisan stach diese Tafel nach Dorés Entwurf für die Bibel von 1866. Doré gab jedem der großen Propheten eine eigene Seite, meist eine einsame Gestalt in einer weiten Landschaft.
Jesaja, verhüllt und mit langem Bart, sitzt auf einem flachen Felsen, die Hände im Schoß, den Kopf nachdenklich gesenkt. Hinter ihm erstreckt sich eine weite Ebene mit einem gewundenen Fluss bis zu niedrigen Bergen unter einem Himmel zerrissener Abendwolken. Spitze Blätter von Agaven ragen vorn aus dem Schatten.
Aus dem Text
- „welches er sah von Juda und Jerusalem“ (Jesaja 1,1)
- „Jesaja's, des Sohnes des Amoz“ (Jesaja 1,1)
- Er sah es zur Zeit Usias, Jothams, des Ahas und Hiskias (Jesaja 1,1)
Vom Künstler
- Der Prophet allein in einer Landschaft in der Dämmerung
- Agaven, eine Pflanze aus Amerika, die zu Dorés Zeit rund ums Mittelmeer wuchs
- Ein Flusstal und ferne Berge
Details
Ein Fluss windet sich hinter ihm durch die Ebene.
Lange, stachelige Blätter ragen im Vordergrund auf.
Die tiefe Sonne bricht am Horizont durch die Wolken.
Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.
