Ein Mann in befranstem Gewand hebt beide Arme zur Menge.
Die Bibel in der Kunst · Esra
Arthahsastha lässt die Verbannten heimkehren
Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau
Dies ist eines von Dorés großen Schaustücken antiker Architektur, gezeichnet für die Bibel von 1866. Jede Terrasse, jedes Relief und jede Gestalt in der Menge musste von Hand Linie für Linie in den Holzstock geschnitten werden.
Terrassen eines gewaltigen Palastes steigen zu einem bewölkten Himmel auf, geschmückt mit geflügelten Gestalten in assyrischem Stil. Auf einer Treppe hebt ein Mann in befranstem Gewand beide Arme über die riesige Menge unten, als verkünde er einen Erlass. Soldaten in Schuppenpanzern stehen dabei, und eine riesige geflügelte Statue ragt am Rand auf.
Aus dem Text
- „Arthahsastha, König aller Könige“ (Esra 7,12)
- Ein Brief, gegeben Esra, dem Priester und Schriftgelehrten (Esra 7,11)
- „alle, die da willig sind in meinem Reich, des Volkes Israel“, dürfen gen Jerusalem ziehen (Esra 7,13)
Vom Künstler
- Assyrische geflügelte Gestalten und Reliefs für einen persischen Hof
- Eine öffentliche Verkündigung vor einer Menge – der Text spricht von einem Brief
- Der König selbst ist nicht deutlich zu sehen
Details
Tausende Menschen füllen den Platz unter dem Palast.
Eine gemeißelte geflügelte Gestalt schmückt die Palastmauer.
Eine kolossale geflügelte Gestalt ragt am Rand der Tafel auf.
Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 1, Warsaw: M. Glücksberg, 1873 (acc. 75.267 A), tabl. 87 · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.
