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Biblische Geschichten · Geschichte 1 von 50

Die Schöpfung

Die Geschichte in der Bibel

So begann alles: Gott schuf Himmel und Erde und alles, was darin ist, in sechs Tagen. Am Anfang war die Erde dunkel und leer, und es gab noch nichts darauf. Aber Gottes Geist schwebte über dem Wasser.

Gott sagte: „Es werde Licht!” und es wurde Licht. Gott sah, dass das Licht gut war und trennte es von der Dunkelheit. Das Licht nannte er „Tag“ und die Dunkelheit „Nacht“. Es wurde Abend und dann Morgen. Das war der erste Tag.

Am zweiten Tag sprach Gott und schuf den Himmel über der Erde. Er machte den Himmel, indem er das Wasser oberhalb und das Wasser unterhalb voneinander trennte.

Am dritten Tag sprach Gott und schied so das Wasser vom trockenen Land. Das trockene Land nannte er „Erde“, und das Wasser nannte er „Meer“. Und Gott sah, dass es gut war.

Dann sprach Gott: Die Erde soll Gras wachsen und Pflanzen blühen lassen, und die Bäume sollen Früchte tragen. Es geschah so, und Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend und Morgen. Das war der dritte Tag.

Am vierten Tag sprach Gott und machte die Sonne, den Mond und die Sterne. Gott machte sie, um die Erde zu beleuchten, um Tag und Nacht zu trennen und um Jahre und Jahreszeiten zu bestimmen. Und Gott sah, dass es gut war.

Am fünften Tag machte Gott alles, was im Wasser schwimmt und auch alle Vögel. Gott sah, dass es gut war, und er segnet sie.

Am sechsten Tag der Schöpfung sagte Gott: „Es soll ganz verschiedene Arten von Landtieren geben.“ Und es geschah genau so, wie Gott es gesagt hatte. Er machte Vieh, kriechende Tiere und wilde Tiere. Und Gott sah, dass es gut war.

Dann sagte Gott: „Lasst uns Menschen machen, die uns gleichen. Sie sollen über alle Tiere und die Erde Macht haben.“

Gott nahm Erde, bildete einen Menschen daraus und hauchte ihm Lebensatem ein. Der Mensch hieß Adam. Gott pflanzte einen Garten, wo Adam wohnen konnte und den er pflegen sollte.

In die Mitte des Gartens pflanzte Gott zwei besondere Bäume – den Baum des Lebens und den Baum, der Gutes und Böses erkennen lässt. Gott bestimmte: „Du darfst von jedem Baum im Garten essen, aber nicht von dem Baum, der Gutes und Böses erkennen lässt. Wenn du davon isst, musst du sterben.“

Dann sagte Gott: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist.“ Aber keins der Tiere konnte Adams Helfer sein.

Daraufhin ließ Gott Adam tief einschlafen. Dann nahm er eine von Adams Rippen, machte daraus eine Frau und brachte sie zu Adam.

Als Adam sie sah, sagte er: „Endlich! Jemand wie ich! Sie gehört zu mir, denn sie ist von der gleichen Art wie ich.“ Ein Mann verlässt deshalb seinen Vater und seine Mutter, um mit seiner Frau zu leben und ganz eins mit ihr zu werden.

Gott machte Mann und Frau nach seinem eigenen Bild. Er segnete sie und sagte: „Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde!“ Gott sah, dass alles sehr gut war, was er gemacht hatte, un er hatte an allem Gefallen. Das war der sechste Tag.

Am siebten Tag hatte Gott sein Werk vollendet und ruhte davon. Er segnete den siebten Tag und machte ihn heilig, denn an diesem Tag ruhte Gott von seinem Werk. So ließ Gott den Himmel und die Erde entstehen und alles, was darin ist.

Open Bible Stories © unfoldingWord · Biblische Geschichten: Dieter Zimmer · CC BY-SA 4.0

Illustrationen © Sweet Publishing (sweetpublishing.com) · CC BY-SA 3.0

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