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Heilige › Orthodox

Orthodox · † 1453

Ehrwürdiger Michael von Klopsko, von Nowgorod

Gedenktag: 24. Januar (11. Januar (alter Stil))

Leben

Michael lebte im 15. Jahrhundert im Dreifaltigkeitskloster von Klopsko am Fluss Werjascha, etwa fünfzehn Werst von Nowgorod entfernt. Seine Vita erzählt, dass man ihn eines Sommers in einer verschlossenen Zelle fand, wie er bei Kerzenlicht die Apostelgeschichte abschrieb, und auf jede Frage nur die Worte des Abtes wiederholte, wie ein Narr in Christo. Niemand wusste, wer er war, bis Fürst Konstantin Dmitrijewitsch bei einem Besuch des Klosters ihn als „Michael, Sohn des Maxim“ erkannte.

Er diente als Lektor in der Kirche und bei den Mahlzeiten, aß nur einmal in der Woche Brot und Wasser und schlief auf dem Boden. Nach seiner Vita brach während einer dreijährigen Dürre auf sein Gebet hin nahe dem Kloster eine Quelle auf, und in der darauffolgenden Hungersnot überzeugte er den Abt, alle Hungrigen zu speisen. Sie sagt auch, er habe den Fall Nowgorods vorhergesagt. Er starb um 1453–1456.

Kurz in eigenen Worten nacherzählt nach: die Heiligenleben des hl. Dimitri von Rostow (1902–1916).

Die Gedenktage des Tages: Ponomar (ponomar.net), CC BY-SA 3.0.

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