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Heilige › Orthodox

Orthodox · 4. Jahrhundert

Märtyrer Aemilianus

Gedenktag: 31. Juli (18. Juli (alter Stil))

Leben

Aemilianus war ein Sklave in der Stadt Durostorum an der Donau in Mösien, ein heimlicher Christ. Während der Herrschaft Julians (361–363) kam der Statthalter Capitolinus in die Stadt, opferte im Tempel und lud die führenden Bürger zu einem Festmahl ein. Während sie schmausten, ging Aemilianus mit einem eisernen Hammer in den Tempel und zerschlug die Götzenbilder und Altäre. Als ein Dorfbewohner an seiner Stelle ergriffen wurde, trat Aemilianus vor und sagte, er habe es allein getan.

Nachdem er geschlagen worden war, wurde er dazu verurteilt, am Ufer der Donau verbrannt zu werden. Nach dem vom heiligen Dimitri von Rostow nacherzählten Bericht taten ihm die Flammen nichts, und sein Leib wurde unversehrt gefunden. Heimliche Christen begruben ihn außerhalb der Stadt. Er starb am 18. Juli 363.

Orte

  • Geburtsort: Silistra
  • Sterbeort: Silistra

Kurz in eigenen Worten nacherzählt nach: die Heiligenleben des hl. Dimitri von Rostow (1902–1916).

Die Gedenktage des Tages: Ponomar (ponomar.net), CC BY-SA 3.0.

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