Orthodox · 3. Jahrhundert
Märtyrerin Christina
Gedenktag: 6. August (24. Juli (alter Stil))
Leben
Christina war nach ihrer Passio die Tochter des Urban, eines heidnischen Beamten in Tyrus in Phönizien, der sie in einem hohen Turm mit goldenen und silbernen Götzenbildern, die sie verehren sollte, hielt. Stattdessen kam sie zum Glauben an den einen Gott, zerschlug die Götzenbilder und warf die Stücke aus dem Fenster zu den Armen. Ihr zorniger Vater ließ sie schlagen, und als sie nicht nachgab, ließen sie, so heißt es, drei Richter nacheinander foltern. Der Bericht erzählt, sie sei fünf Tage lang in einen Ofen geworfen worden und unversehrt herausgekommen, und Schlangen, die auf sie angesetzt wurden, hätten ihr nichts getan.
Am Ende wurde sie mit Speeren durchbohrt. Man gedenkt ihrer um 300; die Passio ist ein späterer Bericht mit legendären Zügen.
Kurz in eigenen Worten nacherzählt nach: die Heiligenleben des hl. Dimitri von Rostow (1902–1916).
Die Gedenktage des Tages: Ponomar (ponomar.net), CC BY-SA 3.0.
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