Orthodox · 2. Jahrhundert
Märtyrer Theodor in Perge, seine Mutter Philippia, Dioskorus, Sokrates und Dionysius
Gedenktag: 4. Mai (21. April (alter Stil))
Leben
Theodor war ein junger Mann aus Perge in Pamphylien, zur Zeit des Statthalters Theodotus zum Heer eingezogen. Als ihm das Militärzeichen aufgeprägt wurde, warf er es ab und sagte, er diene schon einem anderen König. Er wurde geschlagen und auf einen eisernen Rost mit siedendem Pech gelegt, doch nach seiner Vita spaltete ein Erdbeben den Boden, und Wasser löschte das Feuer.
An wilde Pferde gebunden und durch die Straßen geschleift, blieb er wieder unversehrt. Der Priester Dioscorus kam zum Glauben und starb auf einem erhitzten Rost; die Soldaten Sokrates und Dionysius folgten Theodor in einen Ofen, wo, so die Überlieferung, seine gefangene Mutter Philippa unter ihnen erschien. Der Statthalter ließ dann Theodor kreuzigen, wo er drei Tage lebte, und Philippa, Sokrates und Dionysius enthaupten. Die Kirche datiert dies ins zweite Jahrhundert.
Orte
- Geburtsort: Perge
Kurz in eigenen Worten nacherzählt nach: die Heiligenleben des hl. Dimitri von Rostow (1902–1916).
Die Gedenktage des Tages: Ponomar (ponomar.net), CC BY-SA 3.0.
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