Orthodox · 4. Jahrhundert
45 Märtyrer in Nikopolis in Armenien: Leontius, Mauritius, Daniel, Antonius, Alexander, Anikitus, Sisinius, Menäus, Virilad und die übrigen
Gedenktag: 23. Juli (10. Juli (alter Stil))
Leben
In der Regierungszeit des östlichen Kaisers Licinius wurde den Christen in Nikopolis in Kleinarmenien befohlen, den Göttern zu opfern. Nach der Passio traten etwa fünfundvierzig von ihnen, angeführt von Leontius, Mauritius, Daniel, Antonius und Alexander, gemeinsam vor und erklärten sich vor dem Statthalter Lysias zu Christen. Sie wurden geschlagen, mit eisernen Haken geschabt und eingekerkert; zwei der Kerkermeister, Menäus und Virilad, schlossen sich ihnen an.
Der Statthalter verurteilte sie dazu, dass ihnen Hände und Füße abgehackt, sie verbrannt und ihre Gebeine in den Fluss Lykos geworfen würden. Der Bericht erzählt, einer von ihnen, Sisinnius, habe um Wasser gebetet, und neben ihm im Fels sei eine Quelle aufgebrochen. Sie starben um 319. Der Bericht fügt hinzu, ihre Gebeine seien im Fluss wiedergefunden worden, und nach dem Sturz des Licinius sei eine Kirche auf ihren Namen gebaut worden.
Kurz in eigenen Worten nacherzählt nach: die Heiligenleben des hl. Dimitri von Rostow (1902–1916).
Die Gedenktage des Tages: Ponomar (ponomar.net), CC BY-SA 3.0.
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