Orthodox · † 306
Großmärtyrer Theodor Tiron
Gedenktag: 1. März (17. Februar (alter Stil))
Leben
Theodor war ein junger Rekrut („Tiron“) in einer Legion, die in Amasea in Pontus unter den Kaisern Maximian und Maximinus stationiert war. Als ihm befohlen wurde zu opfern, antwortete er: „Ich bin ein Soldat meines Königs, Christus.“ Mit Bedenkzeit versehen, setzte er nachts den Tempel der Mutter der Götter der Stadt in Brand. Er wurde gefoltert und lebendig verbrannt, um 306, und eine fromme Frau namens Eusebia begrub seinen Leib in Euchaita.
Seine Vita erzählt, dass etwa fünfzig Jahre später, als Kaiser Julian die Lebensmittel auf den Märkten Konstantinopels mit dem Blut heidnischer Opfer besprengen ließ, Theodor dem Erzbischof Eudoxius erschien und ihm sagte, er solle das Volk mit gekochtem Weizen und Honig speisen, Kollyba. Die Kirche segnet noch heute am ersten Samstag der Fastenzeit zu seinem Gedächtnis Kollyba.
Orte
- Geburtsort: Amasya
- Sterbeort: Amasya
Kurz in eigenen Worten nacherzählt nach: die Heiligenleben des hl. Dimitri von Rostow (1902–1916).
Die Gedenktage des Tages: Ponomar (ponomar.net), CC BY-SA 3.0.
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