Eine winzige Flamme erhellt den Boden.
Die Bibel in der Kunst · Lukas
Der verlorene Groschen (La drachme perdue)
James Tissot · 1886–1894
Brooklyn Museum, New York
Tissot malte das Gleichnis vom verlorenen Groschen als Nachtstück. In einem dunklen Raum kriecht eine Frau mit weißem Kopftuch und gestreiftem Kleid über den Boden und späht unter eine niedrige Weidentruhe.
Ein winziges Öllämpchen steht auf dem Boden und wirft einen Kreis warmen Lichts auf die Pflastersteine und den unteren Teil der Truhe. Alles andere liegt in tiefem braunem Schatten.
Aus dem Text
- „welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde?“ (Lukas 15,8)
- Sie ruft ihre Freundinnen: „Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte“ (Lukas 15,9)
Vom Künstler
- Die Frau, die unter einer Weidentruhe sucht
- Ein einziges kleines Lämpchen auf dem Boden
Details
Sie beugt sich ganz zum Boden hinab, um zu schauen.
Sie greift unter die Truhe.
Eine hohe Weidentruhe fängt das Lampenlicht auf.
James Tissot, French, 1836–1902. Brooklyn Museum, New York (Purchased by public subscription, 00.159.93) · Opaque watercolor over graphite on gray wove paper · Brooklyn Museum (Commons file page, «Permission»): "This image was uploaded by the Brooklyn Museum as a content partnership, and is considered to have no known copyright restrictions by the institutions of the Brooklyn Museum." — "No known copyright restrictions".
