Ein Mann neben dem Kreuz hält eine brennende Fackel hoch.
Die Bibel in der Kunst · Lukas
Die Kreuzabnahme bei Fackelschein
Rembrandt · 1654
National Gallery of Art, Washington
Zwanzig Jahre nach seiner großen Kreuzabnahme, ebenfalls bei diesem Vers, radierte Rembrandt 1654 diese kleine Nachtfassung, eine von mehreren gleich großen Nachtszenen aus jenen Jahren.
Hier gibt es keine Strahlen vom Himmel; das Licht kommt von einer Fackel, die neben dem Kreuz hochgehalten wird. Männer lassen den Leichnam auf einem Tuch herab, ein anderer streckt sich hinauf, um ihn entgegenzunehmen, und vorn wird eine Bahre mit einem Leichentuch bereitgemacht.
Aus dem Text
- Joseph von Arimathia: „Da kam er und nahm den Leichnam Jesu herab“ (Johannes 19,38)
- „Am Abend aber“ kam Joseph (Matthäus 27,57)
- „wickelte ihn in Leinwand“ (Lukas 23,53)
Vom Künstler
- Eine brennende Fackel im Dunkeln – die Evangelien sagen nur, dass es Abend war
- Eine Bahre mit ausgebreitetem Leichentuch im Vordergrund
- Ein Mann mit hohem Hut und reichem Gewand, der rechts zusieht
Details
Der Leichnam kommt auf einem langen Tuch herab, das vom Kreuz aus gehalten wird.
Ein Mann streckt beide Hände hinauf, um ihn entgegenzunehmen.
Vorn eine Bahre, auf der ein Leichentuch bereitliegt.
Rembrandt van Rijn, Dutch, 1606–1669. National Gallery of Art, Washington (Rosenwald Collection, 1943.3.7162) · Etching and drypoint · NGA Open Access: "Images of these works are available free of charge for any use, commercial or non-commercial, under Creative Commons Zero (CC0)." (NGA open data: published_images.csv openaccess = 1)
