Orthodox · 4. Jahrhundert
Ehrwürdige Väter, die auf dem Sinai und in Raithu getötet wurden: Isaias, Sabbas, Moses und sein Schüler Moses, Jeremias, Paulus, Adam, Sergius, Domnus, Proklus, Hypatius, Isaak, Makarius, Markus, Benjamin, Eusebius, Elias und andere mit ihnen [ihr Gottesdienst wird am 13. gesungen]
Gedenktag: 27. Januar (14. Januar (alter Stil))
Leben
Dieser Tag erinnert an Mönche, die bei zwei Überfällen auf die Einsiedler des Berges Sinai und von Raithu, einer Oase am Ufer des Roten Meeres, getötet wurden. Der erste, im 4. Jahrhundert, wurde von Ammonius beschrieben, einem ägyptischen Mönch, der den Sinai besuchte. Nomaden zogen durch die Täler und töteten die Einsiedler, die sie fanden; in Raithu starben, so der Bericht, neununddreißig Väter am 14. Januar und wurden zusammen mit Palmzweigen begraben. Einer von ihnen, Domnus, ein gebürtiger Römer, lebte bis zum Abend.
Der zweite Überfall, im frühen 5. Jahrhundert, wurde von Nilus bezeugt, einem früheren hohen Beamten in Konstantinopel, der mit seinem Sohn Theodulus auf dem Sinai Mönch geworden war. Räuber töteten die Mönche, unter ihnen Proklus, Hypatius, Isaak, Makarius, Markus, Benjamin, Eusebius und Elias, und führten Theodulus als Gefangenen fort. Nilus fand ihn später lebend in Emesa, wo der dortige Bischof seine Freiheit erkauft hatte.
Kurz in eigenen Worten nacherzählt nach: die Heiligenleben des hl. Dimitri von Rostow (1902–1916).
Die Gedenktage des Tages: Ponomar (ponomar.net), CC BY-SA 3.0.
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