Orthodox · 3. Jahrhundert
Märtyrer Kallinikus
Gedenktag: 11. August (29. Juli (alter Stil))
Leben
Kallinikus wurde in Kilikien geboren und zog nach Art der Apostel predigend durch Städte und Dörfer, bis er nach Ankyra in Galatien kam, wo er viele für den Glauben gewann. Der örtliche Statthalter Sacerdon ließ ihn verhaften, mit Ochsensehnen schlagen und mit eisernen Haken zerreißen. Dann befahl er, ihn in eisernen, mit Nägeln besetzten Stiefeln achtzig Meilen nach Gangra zu treiben, um ihn dort zu verbrennen, weil viele Leute dort ihm zugehört hatten.
Nach seiner Vita starben die Wächter auf dem Weg in der Julihitze fast vor Durst, und Kallinikus betete, und aus einem Felsen sprang eine Quelle. In Gangra ging er selbst in den Ofen, betend, und starb. Sein Leib, sagt der Bericht, wurde unversehrt gefunden und von Gläubigen begraben. Man gedenkt seiner als eines Mannes des 3. oder 4. Jahrhunderts.
Kurz in eigenen Worten nacherzählt nach: die Heiligenleben des hl. Dimitri von Rostow (1902–1916).
Die Gedenktage des Tages: Ponomar (ponomar.net), CC BY-SA 3.0.
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