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Jerusalem: die Karwoche zu Fuß · Station 14 · Tag 6
Das Gartengrab

In der Bibel
An der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, war ein Garten mit einem neuen Grab. Früh am ersten Tag der Woche fand Maria Magdalena den Stein weggenommen; Petrus und der andere Jünger liefen hin und sahen die Leinentücher.
Es war aber an der Stätte, da er gekreuzigt ward, ein Garten, und im Garten ein neues Grab, in welches niemand je gelegt war. Dahin legten sie Jesum um des Rüsttages willen der Juden, dieweil das Grab nahe war.Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, da es noch finster war, zum Grabe und sieht, daß der Stein vom Grabe hinweg war. Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, welchen Jesus liebhatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den HERRN weggenommen aus dem Grabe, und wir wissen nicht, wo sie ihn hin gelegt haben. Da ging Petrus und der andere Jünger hinaus zum Grabe. Es liefen aber die zwei miteinander, und der andere Jünger lief zuvor, schneller denn Petrus, und kam am ersten zum Grabe, guckt hinein und sieht die Leinen gelegt; er ging aber nicht hinein. Da kam Simon Petrus ihm nach und ging hinein in das Grab und sieht die Leinen gelegt, und das Schweißtuch, das Jesus um das Haupt gebunden war, nicht zu den Leinen gelegt, sondern beiseits, zusammengewickelt, an einen besonderen Ort. Da ging auch der andere Jünger hinein, der am ersten zum Grabe kam, und er sah und glaubte es.Überlieferung
Seit dem 19. Jahrhundert sehen manche Protestanten hier, bei einem felsigen Hügel, der wie ein Schädel aussieht, den Ort der Kreuzigung und des Begräbnisses. Archäologen datieren das Grab Jahrhunderte vor Jesus; seine Hüter beanspruchen keine Gewissheit.
Heute hier
Ein stiller Garten nördlich des Damaskustors mit einem in den Fels gehauenen Grab, seit 1894 von der Garden Tomb Association betreut; Gruppen halten darin Gottesdienste.
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Landumrisse: Natural Earth (gemeinfrei).